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29.12.2010

Ein wahres Feuerwerk entzündete am Dienstag die HSG Ahlen-Hamm in der Westfalenhalle. In der ersten Halbzeit gelang der Rothenpieler-Mannschaft in unbeschreiblicher Heimatmosphäre und vor der Kulisse von knapp 11.000 Zuschauern gegen die Tabellenführer des HSV fast alles. Die 17:12-Führung zur Halbzeit ließ nicht nur die HSG-Fans auf die Sensation hoffen. Ein Blitzstart des HSV in der zweiten Halbzeit reichte den Stars aus Hamburg aber, gleich zu ziehen und war Grundstein für den knappen 30:28-Sieg der Gäste.
Wer zwischen 16.30 Uhr und 17.30 Uhr auf der B1 unterwegs war, konnte fast den Eindruck gewinnen, ganz Hamm sei als Unterstützung der Handballer auf den Beinen. Das bestätigte sich auch in der beeidnruckenden Kulisse der Westfalenhalle. Mit knapp 11.000 Zuschauern war die Westfalenhalle so gut wie ausverkauft, und von Anfang an war klar, wen die meisten Handballbegeisterten anfeuern würden.

Die HSG wusste die einmalige Stimmung umzusetzen: In der ersten Halbzeit versprühte das Team viel Leidenschaft, die Gäste des Tabellenführers wirkten teilweise fast geschockt, kamen überhaupt nicht ins Spiel und leisteten sich viele Fehler. Ein überragender Martin Ziemer im Tor machte den Gäste zusätzlich das Leben sehr schwer. "Ich wollte meine Mannschaft kämpfen sehen. In der ersten Halbzeit haben alle sensationell gespielt, waren mutig und dadurch konnten wir uns absetzen", zieht ein durchweg zufriedener Trainer Kay Rothenpieler die Bilanz der ersten Hälfte. Auch von technischen Schwierigkeiten, die zu einer über fünfminütigen Pause und dem Ausfall der Uhr führten, ließ sich die HSG nicht beeindrucken. Unter den Zuschauern führte diese Panne allerdings dazu, dass zwischenzeitig die aktuellen Stände bis zu vier Tore auseinander lagen. Den Halbzeitstand wusste dann aber wieder jeder im Rund der Westfalenhalle. Mit einer 17:12-Führung für die HSG lag die Sensation in der Luft.
Bereits die ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit holten Spieler und Fans der HSG aber wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Die Hamburger erwischten nach einer deutlichen Ansprache von Trainer Martin Schwalb einen tollen Start, schafften den Ausgleich und zogen schließlich im weiteren Verlauf bis auf vier Tore davon. "In der zweiten Halbzeit hat man gesehen, wie viel Kampfgeist und Willen in der Mannschaft steckt, so ein Spiel noch zu drehen und zu gewinnen", so Schwalb. Kampflos gab sich die HSG allerdings keinesfalls geschlagen. Die Mannschaft gab nie auf, holte zwischenzeitlich sogar bis zum Anschluss auf 24:25. Am Ende reichte diese zweite Luft aber nicht. Der HSV ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Ein bisschen Enttäuschung war in den Westfalenhallen nach dem Abpfiff sowohl den Spielern als auch den Zuschauern anzumerken. Bei den Zuschauern waren sich aber die meisten schnell einig, dass dieser Handball-Abend trotz der knappen Niederlage und einer möglichen Sensation einmalig war und sich der Umzug in die Westfalenhallen auf jeden Fall gelohnt hat.
Und auch Trainer Kay Rothenpieler sah nach dem Spiel schon wieder viele positive Aspekte. "Die Atmosphäre hier war großartig und es gab sehr viel in diesem Spiel, auf das wir aufbauen können", so Rothenpieler. "Wir werden jedenfalls alles dafür tun, dass wir im nächsten Jahr an dieser Stelle wieder gegen den HSV antreten können."
Impressionen zum Spiel gibt es auch in einer Fotogalerie.
29.12.2010
Gekämpft und doch verloren: Die HSG Ahlen-Hamm hat zwar die knapp 11.000 Zuschauer in den Westfalenhallen begeistert, der Siegesjubel blieb am Ende aber doch den Tabellenführern des HSV vorbehalten. Zur Halbzeit war bei den HSG-Fans noch Hoffnung aufgekeimt, weil die Mannschaft mit 17:12 klar in Führung lag. In der zweiten Halbzeit trumpfte jedoch der HSV auf, schaffte innerhalb von fünf Minuten den Ausgleich und gewann das Spiel schließlich knapp mit 30:28. Ein ausführlicher Bericht folgt.
28.12.2010
Nahezu 60 Journalisten haben sich für die Partie der HSG Ahlen-Hamm gegen den HSV Hamburg am Abend (Anwurf: 19 Uhr) in den Dortmunder Westfalenhallen akkreditiert. Wer keine der 11.000 verkauften Karten ergattert hat, kann das Spiel live im Radio und im Fernsehen verfolgen. Die Lippewelle überträgt live ab 19 Uhr aus Dortmund, der Sportkanal Sport1 ist live ab 18,45 Uhr auf Sendung.
27.12.2010
Lediglich 200 Restkarten wird es Dienstag, 28.12.2010, zum Spiel des Jahres zwischen der HSG Ahlen-Hamm und Tabellenführer HSV Hamburg in den Dortmunder Westfalenhallen geben. Die Partie vor knapp 11.000 Zuschauer beginnt um 19 Uhr, der Vorverkauf in Dortmund startet um 17 Uhr.
27.12.2010