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13.10.2011 Thomas Grabitz
Am letzten Wochenende haben die Voltigiererinnen Lea und Tabea Grabitz beim bundesweiten Doppel-Cup in Prussendorf Silber gewonnen. Vom 7.-9. Oktober 2011 wurde auf dem Landgestüt Sachsen-Anhalt der 3. bundesweite Doppel-Cup im Voltigieren ausgerichtet. Qualifizieren konnten sich die Voltigierer beim Westfälischen Doppelpokal am 31. Juli in Münster. Jeder Landesverband konnte bis zu drei Paare für den bundesweiten Wettkampf nominieren.
Für Westfalen gingen die Gewinner des westfälischen Doppelpokals aus Ravensberg-Borgholzhausen, die zweitplatzierten Geschwister Grabitz aus Hamm und das drittplatzierte Doppelpaar aus Paderborn in Prussendorf an den Start. Der Wettkampf wurde in zwei Umläufen ausgetragen. Durch eine überzeugende Darbietung sicherten sich Lea und Tabea Grabitz im ersten Umlauf mit der Wertnote 6,933 am Samstag zunächst den dritten Rang. Im abschließenden Umlauf am Sonntag präsentierte sich das Team des Trainers Stefan Lotzmann noch besser. Mit der Wertnote 7,733 rückten sie auf den zweiten Platz vor. Mit einer Gesamtnote von 7,333 sicherte sich das Paar, an den Start gegangen für den Zucht-, Reit- und Fahrverein St. Hubertus Herne in der Gesamtwertung ebenfalls den zweiten Platz.
Nachdem das Geschwisterpaar die Qualifikationsturniere auf dem Wallach Piet Klecks bestritten hatte, wechselten sie letzte Woche kurzfristig das Pferd und traten beim bundesweiten Wettbewerb mit Czambul, vorgestellt von Stefan Lotzmann, an. Das Gespann Lotzmann Czambul wurde in beiden Durchgängen mit der besten Pferdenote ausgezeichnet.
Nach einem späten Einstieg ins Training blicken die Geschwister auf eine erfolgreiche Saison zurück. Sie sicherten sich als letztes Paar die Teilnahme für den Westfalenpokal. Dort sicherten sie sich den Vize-Titel und lösten so das Ticket für den bundesweiten Wettkampf. In Prussendorf mussten sie lediglich dem Duo Sina-Sophie Ostermeyer und Viktor Brüsewitz, der noch in diesem Jahr den dritten Platz auf der Europameisterschaft als bester deutscher Starter in der Einzelkonkurrenz belegte, den Vortritt lassen.
Lea Grabitz sichert sich Aufstieg in die Klasse S
Lea Grabitz ging in den vergangen Wochen außerdem auf mehreren Turnieren in der Einzelkonkurrenz für den RFZV St Hubertus-Herne an den Start. Nachdem sie in dieser Disziplin einige Jahre nicht angetreten war, bestritt sie das erste Turnier beim RV Pelkum auf dem jungen Rappwallach Diabolo in der Leistungsklasse M. Trotz Nervosität bei Pferd und Voltigierer konnte sich das Team um Stefan Lotzmann den zweiten Platz in der Einzelkonkurrenz mit einem Abstand von nur 5 Hundertsteln und der Wertnote 6,620 sichern.
Am darauf folgenden Wochenende versuchte die 22-jährige erneut ihr Glück auf dem Turnier beim RV Gladbeck. Diesmal startete sie spontan und ohne vorheriges Training auf Tamino vom RV Hottemax. Mit nur kleinen Unsauberheiten in der Kür konnte die Studentin sich hier den ersten Platz mit einer Wertnote von 7,3 sichern. Mit dieser Wertung erlangte Lea ihre erste Aufstiegsnote in die höchste Leistungsklasse der Einzelvoltigierer. Um in der Kategorie S starten zu dürfen, muss ein Voltigierer zweimal eine Note von mindestens 7,0 auf einem Turnier erreichen.
Gleich eine Woche später konnte die Hammerin ihren Aufstieg besiegeln. Auf dem Routinier Czambul vom RFZV St. Hubertus-Herne und vorgestellt von ihrem Trainer Stefan Lotzmann präsentierte sie eine saubere Pflicht. Es schlichen sich erneut einige Unsauberheiten in die Kür. Trotzdem reichte es am Ende für den dritten Platz mit einer Wertnote von 7,1 hinter Alica Aschenbach (7,3) und der amtierenden Westfälischen Meisterin Christine Kuhirt (7,8), beide ebenfalls vom RFZV St Hubertus-Herne.