Dezember 2010

Überrascht von Erfolgswelle und Nominierung

28.12.2010

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Beide sind im Jahr 2010 auf der persönlichen Erfolgswelle geschwommen. Bis zu den Deutschen Meisterschaften konnte kaum ein Konkurrent Alina-Noreen Linneweber (16) und Marcel Karow (20) das Wasser reichen. Krönender Abschluss des Jahres ist nun die Nominierung als Sportler und Sportlerin des Jahres. Hammsport.de sprach mit den zwei Schwimm-Athleten des Maxi Swim-Team über Erfolge, die Besonderheiten ihrer Sportart und über das Ansehen der Sportgala in der Stadt.


Wie haben Sie von der Nominierung zum Sportlerin bzw. zur Sportler des Jahres erfahren?

Alina-Noreen Linneweber: Ich habe es von meinem Mathelehrer erfahren. Aber ich habe es zuerst nicht geglaubt, weil ich überhaupt nicht mit der Nominierung gerechnet habe. Das Beste ist, dass ich vorher noch mit meiner Mutter gesprochen habe, wie toll es wäre, wenn ich nominiert würde – aber da war es nur ein Traum. Wirklich geglaubt habe ich nicht daran. 

Marcel Karow: Die Mutter meiner Freundin hat es in der Zeitung gelesen und hat mir dann gesagt, dass ich nominiert bin. Ich konnte es mir aber erstmal nicht vorstellen. Außerdem war das Foto so alt, dass ich mich auf den ersten Blick gar nicht erkannt habe.


Was bedeutet die Nominierung für Sie persönlich?

Alina-Noreen Linneweber: Das ist eigentlich das Höchste, was man als Sportler im Moment in Hamm erreichen kann. Ich sehe die Nominierung aber auch als Ansporn, weiter zu machen.

Marcel Karow: Gerade, dass gleich zwei Schwimmer nominiert sind, macht mich stolz. Das gab es noch nie. Außerdem spiegelt für mich die Entscheidung der Jury den Lohn für die harte Arbeit wider.


altWie schätzen Sie selbst Ihre Leistungen 2010 ein, für die Sie ja letztendlich vorgeschlagen wurden?

Marcel Karow: Das war wirklich eine Super-Saison für mich. Die Erfolge kamen sehr überraschend, weil ich vorher längere Zeit nur wenig trainiert habe. Das macht es aber umso schöner.

Alina-Noreen Linneweber: Ich bin nicht immer die Fleißigste beim Training. Vor allem der zweite Platz bei den Deutschen Meisterschaften war für mich ein absoluter Höhepunkt. Das war ein Erfolg, den ich so nicht erwartet hatte.


Waren Sie schon mal bei der Sportgala? Was für einen Stellenwert hat diese Veranstaltung in Hamm?

Alina-Noreen Linneweber: Letztes Jahr war das Maxi Swim-Team zwar für die Nachwuchsarbeit nominiert, aber da waren nur die jüngeren Schwimmer mit. Für mich wird es also eine Premiere und ich bin sehr gespannt.

Marcel Karow: Ich war noch nie da, aber ich denke, die Sportgala ist eines der größten Ereignisse in Hamm überhaupt – für uns als Sportler sowieso. Neben einer kleinen Hoffnung auf den Titel verspreche ich mir natürlich auch, an dem Abend eine Menge Spaß zu haben.


Wie sind Sie gerade zum Schwimmsport gekommen?

Alina-Noreen Linneweber: Ich habe mein Seepferdchen gemacht und bin direkt dabei geblieben. Dazu kam, dass meine Schwester auch schon beim Schwimmtraining war. Am Anfang war ich zusätzlich zum Schwimmen, wo ich zwei bis drei Mal pro Woche trainiert habe auch noch beim Voltigieren. Irgendwann musste ich mich aber entscheiden und habe das nasse Element gewählt.

Marcel Karow: Bei mir hat alles damit angefangen, dass meine Eltern wollten, dass ich für den Urlaub  schwimmen lerne. Ich war damals drei Jahr alt. Im Anschluss daran bin ich weiter zum Schwimmen gegangen und bis heute dabei geblieben.


Schwimmen wird von vielen als Randsportart wahrgenommen. Zuschauer kommen auch nicht unbedingt viele zu den Wettkämpfen. Ärgert Sie das manchmal?

Alina-Noreen Linneweber: Für mich zählen nicht die Zuschauer, sondern gute Zeiten und dass ich mit mir zufrieden bin.

Marcel Karow: Ich bin Sportler durch und durch. Da ist für mich meine eigene Leistung das Wichtigste. Ich finde es nur manchmal schade, dass die Medien so gut wie nie selbst vor Ort sind und Berichte über unsere Wettkämpfe schreiben.


altViele wissen sicherlich nicht, was für einen Trainingsaufwand sie betreiben, um so erfolgreich zu sein. Können Sie das kurz beschreiben?

Alina-Noreen Linneweber: In Hoch-Zeiten wie zum Beispiel vor NRW- oder Deutschen Meisterschaften trainieren wir zehn Mal in der Woche. Das heißt für mich, dass ich schon vor der Schule das erste Mal ins Wasser gehe. Hauptsächlich arbeiten wir dann im Becken, etwa sechs bis acht Einheiten. Dazu kommt noch Krafttraining. Viel Zeit für andere Dinge bleibt bei so einem zeitintensiven Training nicht.

Marcel Karow: Sechs bis acht Stunden Training in der Vorbereitung sind für uns normal. Viele können sich das wahrscheinlich gar nicht vorstellen, aber für uns ist das Alltag.


Was sind Ihre sportlichen Ziele für das nächste Jahr oder auch die weitere Zukunft?

Marcel Karow: Erstmal würde ich natürlich gerne Sportler des Jahres werden. Wichtigstes Ziel im kommenden Jahr ist für mich, bei den Deutschen Meisterschaften wieder gut abzuschneiden und eventuell Medaillen zu erschwimmen. Ein großer Traum ist für mich – wie wahrscheinlich für jeden Sportler – einmal bei Olympia dabei zu sein.

Alina-Noreen Linneweber: Ich möchte bei den Deutschen Meisterschaften meinen Erfolg mit Silber über 200 Meter Schmetterling wiederholen. Die Entscheidung in diesem Jahr war sehr knapp - vielleicht schaffe ich ja sogar die Goldmedaille. Olympia wäre auch für mich natürlich das absolut Größte.


Wenn Sie Werbung für Ihren Sport machen sollten – was würden Sie sagen?

Marcel Karow: Ich glaube, schwimmen zu lernen ist grundsätzlich wichtig für jeden. Es sterben sicherlich nicht so viele bei der Leichtathletik oder beim Radsport wie Kinder im Wasser ertrinken. Für Jungs ist der Sport außerdem sehr zu empfehlen, weil er eine super Figur macht.


Haben Sie schon von der Sportler und Freunde Party am 29. Januar im Maxipark gehört? Was halten Sie von der Idee?

Alina-Noreen Linneweber: Ich finde die Idee gut. Wenn so viele zusammen kommen, die wissen, wie viel Arbeit hinter sportlichen Leistungen steckt und die sich für das Gleiche begeistern, hat man bestimmt sofort Themen, die einen verbinden.

 

Für diese Leistungen wurden die zwei Schwimmer des Maxi Swim-Team nominiert:

Alina-Noreen Linneweber: Fünf Titel bei den NRW- Jahrgangsmeisterschaften im Schwimmen, zweiter Platz bei der Deutschen Meisterschaft im Jahrgang 1994 über 200 Meter Schmetterling

Marcel Karow: NRW-Meister über 400 Meter Lagen und 800 Meter Freistil

 

 

 

Einzigartige Atmospäre und überzeugende Gastgeber

21.12.2010

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Mit dem 2. Hammer Allrounder Meeting veranstaltete das Maxi Swim-Team Hamm am Samstag  einen Wettkampf im Sportbecken des Maximare, der als einzigartig bezeichnet werden kann. Die Atmosphäre bei den Finals, bei denen die Aktiven mit Musik einmarschierten - wie man es sonst nur aus dem Fernsehen von großen Meisterschaften her kennt-, ist schon besonders. Auch sportlich überzeugten die Gastgeber auf ganzer Linie.

Nach dem Einmarsch wurden die Aktiven einzeln je Bahn vorgestellt und mit einem Spot angeleuchtet. Dieses besondere Flair spornte alle nochmal an, alles aus sich herauszuholen, obwohl viele der Finalteilnehmer an diesem Tag schon zehn bis elf Wettkämpfe bestritten hatten. Auch während des Laufs sorgte die teilweise ausgeschaltete Beleuchtung und der Spot, der die jeweils führenden Schwimmer verfolgte, für ein besonderes Erlebnis. Das Einzige, was etwas schade war, war die geringe Zuschauerzahl. Dies lag aber an den Wetterverhältnissen, die viele, die nicht die Finals erreicht hatten, zu einem schnellen Aufbruch drängte. Die anwesenden Zuschauer sorgten trotdem für eine gute Stimmung während des Finalabschnittes.

Und nun zu den Ergebnissen: Im ersten Finale über 200 Meter Lagen bei den Jungen bis Jahrgang 1997 gewann Florian Schröder, Dritter wurde Lennard Langerbein. Zwischen die Schwimmer des Maxi Swim-Teams Hamm schob sich Marco Warnke aus Halle. Bei den Älteren waren die Gastgeber auf dem Siegerpodest ganz unter sich. Hier siegte Marcel Karow vor Niklas Kunst und Simon Schieferdecker.

Bei den Mädchen siegten die Schwestern Meyer in der Reihenfolge Pia Bo vor Jil Marie, womit für Karoline Johnson aus Bremen nur der dritte Platz blieb. In dem Lauf der älteren Jahrgängen wurde wieder eine Schwimmerin aus einem anderen Verein von zwei Einheimischen eingerahmt. Hier belegte Christine Schubert aus Steinhagen-Amshausen den zweiten Platz vor Julia Schlickmann. Den Sieg ließ sich Alina-Noreen Linneweber nicht nehmen.

Zum Schluss standen die Finale über 400 Meter Lagen an. Hier siegte bei den Männern erneut Marcel Karow vor Tobias Tombers aus Düsseldorf. Niklas Kunst wurde diesmal guter Dritter.

Bei den Frauen musste Alina-Noreen Linneweber dem anstrengenden Programm Tribut zollen. Damit musste sie den einzigen Sieg der Finalläufe, der nicht an das Maxi Swim-Team ging, Melanie Tombers aus Düsseldorf überlassen. Deren Vereinskollegin Katharina Drenkelfort belegte den dritten Platz.

Im Vergleich zum letzten Jahr wurde nicht nur die Teilnehmerzahl sondern auch die Anzahl der Starts gesteigert. Die SG Essen, die unter anderem mit Jan David Schepers, dem deutschen Vizemeister über 400-Meter-Lagen am 2. Hammer Allrounder Meeting teilnahm, zeigte beeindruckende Leistungen. Insgesamt gab es trotz der Wetterlage nur wenige Absagen.

Dieser besonderen Wettkampf sollte zum festen Bestandteil des Wettkampfplans werden. Er hat wirklich in dieser Form eine Wiederholung verdient.

Die kompletten Ergebnisse gibt es im Anhang.

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Hohes Niveau beim 2. Allrounder Meeting im Maximare

18.12.2010

Im Vergleich zum letzten Jahr konnte nicht nur die Teilnehmerzahl bzw. auch die Anzahl der Starts gesteigert werden, mit den Schwimmern der SG Essen konnte auch das Niveau der Veranstaltung deutlich erhöht werden. Die SG Essen, die unter anderem mit Jan David Schepers, dem deutschen Vizemeister über 400-Meter-Lagen am 2. Hammer Allrounder Meeting teilnimmt, gehört zu den stärksten Schwimmvereinen Deutschlands. Vor allem auf das Duell zwischen dem Hammer Aushängeschild Marcel Karow und Jan David Schepers über 400-Meter-Lagen können sich die Zuschauer freuen.

Neben der SG Essen und dem Maxi Swim-Team Hamm nehmen 15 weitere Vereine aus NRW, Bremen und Niedersachsen teil. Insgesamt werden 206 Aktive 996 Mal in das Sportbecken des Maximare springen. Die beiden Vorlaufabschnitte beginnen um 10 Uhr bzw. 14 Uhr, die Finals über die 200 Meter und 400 Meter Lagen werden ab 17 Uhr gestartet. Gerade der Finalabschnitt wird durch spezielle Beleuchtungselemente und Musikuntermalung  in Szene gesetzt und ist für die für  Zuschauer besonders interessant.

 

2. Allrounder Meeting voller Erfolg

18.12.2010

Ein voller Erfolg war das 2. Allrounder Meeting des Maxi Swim-Team im Maximare. Die aktiven Gäste erwiesen sich als äußerst schneesicher und es gab so gut wie keine Absagen wegen der eisigen Witterung. Außerdem freuten sich die Gastgeber über zahlreiche Top-Platzierungen und über einen reibungslosen und gelungenen Wettkampftag. Rund 200 Schwimmer aus 17 Vereinen nutzten die Chance, zum Jahresende noch einmal ihre Form zu testen. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Weite Reise wird mit guten Ergebnissen belohnt

17.12.2010

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Mit einer kleinen Truppe von sieben Schwimmern trat das Maxi Swim-Team Hamm die weite Reise zu den Südwestfalenmeisterschafen  nach Siegen an. Von diesen sieben Schwimmern gingen zudem nur zwei an beiden Tagen an den Start. Insgesamt kamen so nur 31 Starts zustande. Trotzdem konnte man sich mit seinen Ergebnissen sehen lassen.

Allen voran Nina Hartmann im Jahrgang 1999/2000. Sie holte bei sieben Starts mit sieben persönlichen Bestleistungen den Titel über 100 Meter Lagen, den zweiten Platz über 100 Meter Freistil sowie den drittenn Platz über 100 Platz Rücken. Zudem landete sie noch je zweimal auf dem vierten und fünften Platz.

Alexander Bergenthal gewann über 100 Meter Freistil den Titel und wurde über 50 Meter Schmetterling nur von einem Schwimmer geschlagen. Henrik Müllers und Florian Schröder belegten über 50 Meter Schmetterling jeweils in ihrer Altersklasse den dritten Platz. Henrik Müllers belegte noch einen vierten Platz über 100 Meter Schmetterling und Florian Schröder einen fünften über 100 Meter Rücken.

Julia Schlickmann belegte einen vierten Platz über 100 Meter Rücken und einen fünften Rang über 100 Meter Freistil. Lilli Hartmann schaffte mit insgesamt starken Leistungen in der zusammen gewerteten Jahrgangsklasse 1999/2000 einen fünften Platz über 100 Meter Schmetterling. Lediglich Katharina Wenke verpasste die Urkundenplätze knapp.

Die Ergebnisse (Details im Anhang) lassen für nächstes Wochenende beim eigenen Wettkampf Einiges erwarten.