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25.08.2010
Geschwommen wurden 500 Meter durch die nahezu glasklare Bevertalsperre, wo anschließend gleich die erste harte Prüfung auf Jens Imgenberg wartete. Einen knapp 400 Meter langen und steilen Anstieg mussten die Athleten vom Schwimmausstieg zur Wechselzone zurücklegen, bevor sie sich auf die 20 Kilometer lange und recht hügelige Radstrecke machten. Anschließend ging es auf die fünf Kilometer lange Laufstrecke um die Wuppervorsperre, die doch eher an einen Berglauf erinnerte, so Imgenberg. Nach insgesamt 1:18:15 Stunden überquerte er auf dem Sportplatz die Ziellinie und belegte damit Platz 137 im Gesamtfeld.
12.08.2010
Denn der Wettergott hatte Erbarmen und stoppte rechtzeitig den Regen. Vorsichtshalber verstauten die Sportler ihre Laufschuhe in Kisten oder Plastiktüten verstaut, da weiter dunkle Wolken über den Sportplatz zogen.
Um 14 Uhr ging zunächst die Volksdistanz, bei der auch Werner Böcker vom Tri-As startete, in den Dortmund-Ems-Kanal um die 500 m Schwimmen zu absolvieren. Pünktlich zum Schwimmstart begann es auch wieder zu regnen, was den Sportlern aber jetzt nichts mehr ausmachte, da sie allesamt in Neoprenanzügen steckten. Zehn Minuten später wurden die Sportler auf die olympische Distanz geschickt. Hier betrug die Schwimmstrecke insgesamt 1500 Meter. Aus dem Wasser heraus ging es dann eine steile Böschung hinunter in die Wechselzone, in der die mittlerweile triefend nassen Räder und Radschuhe warteten. Dass die Triathleten aus Hamm aber nicht aus Zucker sind, bewiesen alle ohne Ausnahme dadurch, dass keiner den Wettkampf vorzeitig abbrach, obwohl es zeitweilig auf den vier Radrunden á 10 Kilometer gefährlich rutschig war.
Mit schnellen Radsplits konnten alle Sportler wieder überzeugen und wechselten unfallfrei anschließend in die Laufschuhe. Auf der knapp 10,5 Kilometer langen Laufstrecke war Mirko Hammerl nach 41:20 Minuten wieder einmal der schnellste Hammer Sportler und in einer Gesamtzeit von 2:05:08 Stunden als Gesamtsiebter und erster seiner Altersklasse (MHK) im Ziel. Daniela Keil folgte ihm in 2:23:20 Stunden ebenfalls als Gesamtsiebte der Frauen und erste ihrer Altersklasse W35. Jutta Wesselmann sicherte sich mit 2:35:38 Stunden den dritten Platz der Altersklasse W30 und Janine Hammerl kam mit einer Zeit von 2:49:28 Stunden auf den vierten Platz der weiblichen Hauptklasse.
Werner Böcker belegte mit einer Zeit von 1:14:32 Stunden auf der Volksdistanz den dritten Platz seiner Altersklasse M50.
11.08.2010

Zusammen mit 1.800 anderen Aktiven startete Anfang August auch Torsten Chrzanowski vom HSC TriTeam Hamm beim ersten "Ironman Regensburg". Der Hammer erreichte nach ingesamt zehn Stunden und 10:35 Minuten das Ziel in der Altstadt, das der Sieger Faris Al-Sultan (München) bereits nach acht Stunden und 13:37 Minuten passiert hatte.
Frankfurter Ironman gut kompensiert
Bei der Premierenveranstaltung starteten um 7 Uhr im Guggenberger See nahe Regensburg über 1.800 Ausdauersportler beim "Ironman Regensburg". Vier Wochen nach seinem Start beim "Ironman Frankfurt" rannte auch Torsten Chrzanowski vom HSC TriTeam Hamm beim ausgetragenen Landstart in die Fluten des dortigen kurz "Guggi" genannten Sees und begab sich auf die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke.
"Anders als in Frankfurt durfte aufgrund der geringeren Wassertemperatur im Neopenanzug geschwommen werden. Dennoch war dieses das härteste Schwimmen, was ich bislang erlebt habe. Der Strand ist sehr schmal und zusätzlich durch den Landstart verschärft war es auf den ersten vierhundert Metern so eng, das es reichlich Prügel und teileise kaum ein Weiterkommen gab", so der Triathlet, der die Schwimstrecke in 1:03:48 (Stunden:Minuten:Sekunden) zurücklegte.
Die anschließende anspruchsvolle 180 Kilometer lange Radstrecke führte die Athleten durch den landschaftlich reizvollen Bayerischen Wald unter anderem vorbei an der "Walhalla". Hier sollte sich für Chrzanowski zeigen, wie gut er die Belastung des Ironmans vier Wochen zuvor kompensiert hatte.
"Ich habe versucht, verhalten zu beginnen und zu sehen, wie sich die 1.500 Höhenmeter der Radstrecke fahren lassen", so der Triathlet über seine Taktik. "Auf der ersten der zwei Runden sollte sich schnell zeigen, das dieses eine selektive und nicht einfach zu fahrende Strecke ist. Gleich zu Beginn stellten sich die meisten Höhenmeter in den Weg und durch die nur kurzen aber sehr steilen Abfahrten und den anschließenden langen Gegenwindpassagen gab es wenig Gelegenheit, kraftschonend richtig Tempo zu machen", fasste Torsten Chrzanowski zusammen.
Nach einer Radzeit von 5:24:24 und einem schnellen Wechsel in die Laufschuhe ging es nun bei Temperaturen von 30 Grad auf den abschließenden Marathonlauf. Auch hier sollte sich die defensive Taktik des Hammer Triathleten auszahlen, dem es gelang, diesen relativ gleichmäßig zu laufen und auf der letzten der insgesamt vier Runden um die Donau und durch die Regensburger Innenstadt nochmals auf das Tempo zu drücken.
"Ich bin von den Zuschauern, vor allem der sensationellen Stimmung auf der Laufstrecke, von Regensburg und dieser Veranstaltung absolut begeistert", lobte er nach einer soliden Laufleistung von 3:35:58 die erste Austragung des "Ironman Regensburg". "So eine Stimmung kenne ich sonst nur von den großen Stadtmarathons", so Chrzanowski weiter, der nach ingesamt 10:10:35 das Ziel in der Altstadt erreichte.
06.08.2010
Auf der Kurzdistanz erneut vertreten war Inka Knäpper, die in den letzten Wochen einen Wettkampf nach dem anderen absolvierte. Dadurch ging sie etwas müde an den Start, schlug sich aber gut auf der 1,3 Kilometer langen Schwimmstrecke durch den Feldmarksee und erreichte nach knapp 28 Minuten wieder das Ufer.
Anschließend ging es auf die 46 Kilometer lange flache Radstrecke, die in zwei Runden zurückgelegt werden musste. Auf der Laufstrecke machte sich leider die Belastung der letzten Wochen bemerkbar, so dass Knäpper nach und nach das Tempo reduzieren musste. Nicht ganz zufrieden aber glücklich über das Finish einer weiteren Kurzdistanz kam sie dann mit einer Gesamtzeit von 03:10:18 Stunden als 150. Frau ins Ziel und erreichte damit den 34. Platz ihrer AK 30.
Für Daniel Dierkes zahlte sich das intensive Radtraining der letzten Wochen aus, er konnte einen 37-er Schnitt durchfahren, so dass er mit einer Radzeit von 01:19:42 Stunden in die Laufschuhe wechselte. Für ihn stand beim Finish eine Gesamtzeit von 02:28:04 Stunden auf der Uhr. Das brachte ihm den 77. Gesamtplatz und Platz Neun in seiner Altersklasse M30.
Vier Wochen nach dem Ironman Frankfurt stand Jens Imgenberg auch schon wieder an der Startlinie. Er fühlte sich jedoch noch sehr müde und sah den Wettkampf als flottes Training. Nach 02:44:42 Stundsen überquerte auch er dann die Ziellinie.
Seine erste Kurzdistanz finishte Julius Heimann. Stieg er noch als 242 mit einer Zeit von 00:28:25 Stunden aus dem Wasser, konnte er auf dem Rad und auch beim Laufen Platz für Platz gutmachen und erreichte am Ende den 153. Gesamtplatz mit einer Zielzeit von 02:37:25 Stunden. „Das war mit Sicherheit nicht der letzte Start über die diese Distanz“ zog Julius Heimann ein positives Resümee.
Die Ergebnisse im Einzelnen:
Volksdistanz (650 m – 23 km – 5,4 km):
Gesamtplatz / Schwimmzeit / Radzeit / Laufzeit / Gesamt / PlatzAK
108 Heiko Oelmann / 00:14:47 / 00:44:21 / 00:22:25 / 1:21:34 / 20. M35
207 Dierk Poth / 00:14:58 / 00:47:01 / 00:25:58 / 1:27:58 / 27. M30
Kurzdistanz (1,3 km – 46 km – 10 km)
Gesamtplatz / Schwimmzeit / Radzeit / Laufzeit / Gesamt / PlatzAK
77 Daniel Dierkes / 00:24:08 / 01:19:12 / 00:44:44 / 02:28:04 / 9. M30
153 Julius Heimann / 00:28:25 / 01:21:23 / 00:47:36 / 02:37:25 / 13. M25
199 Jens Imgenberg / 00:30:37 / 01:25:50 / 00:48:14 / 02:44:42 / 57. M40
209 Martin Kremer / 00:25:44 / 01:30:47 / 00:49:53 / 02:46:25 / 42. M35
42 Alexandra Dierkes / 00:21:51 / 01:24:06 / 00:49:24 / 02:35:21 / 10. W30
150 Inka Knapper / 00:28:04 / 01:37:59 / 01:04:14 / 03:10:18 / 34. W30
06.08.2010
Der Start erfolgte als Massenstart am Glücksburger Strand. Hier gab es gute Bedingungen für die 3,8 Kilometer lange Schwimmstrecke. Bei wenigen Wellen konnten die drei Starter aus Hamm die erste Disziplin gut hinter sich bringen, wobei Wagner nur knapp die unter eine Stunden-Marke verfehlte. Nach 1:01:09 Stunden kam er wieder am Glücksburger Strand an und wechselte auf das Rad. Seine Teamkollegen konnten etwas länger das Salzwasser der Ostsee genießen und beendeten das Schwimmen nach 1:22:25 Stunden (Portmann) bzw. 1:30:47 Stunden (Gräwe).

Auf dem Rad galt es nun die 30 Kilometer lange Runde durch die Glücksburger Innenstadt und Umgebung sechs mal zu fahren. Obwohl nur wenig Wind herrschte, hatte die Strecke es in sich, durch das sehr wellige Profil sowie die extrem winklige Streckenführung. Wagner trumpfte wiederum in seiner Paradedisziplin auf und konnte mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h über die 180 Kilometer einen hervorragenden Radsplit für sich verbuchen. Seine Radzeit inklusive Wechsel in die Laufschuhe betrug nur 5:19:59 Stunden. Mit so einer schnellen Zeit hatte er im Vorfeld gar nicht gerechnet, da er in der Vorbereitung zu diesem Wettkampf lediglich knapp 2000 Radkilometer absolviert hatte, was für einen Langdistanz Wettkampf normalerweise viel zu wenig ist. Völlig überrascht von seiner guten Leistung machte er sich voller Euphorie auf den abschließenden Marathon, der als acht Kilometer Runde durch Glücksburg und entlang der Strandpromenade angelegt war.
Auf den fünf Runden der sehr hügeligen Strecke wurden die Athleten immer wieder durch die tausenden die Strecke säumenden Zuschauer angefeuert und zum Weitermachen ermuntert. Der letztendliche Zielleinlauf an der Strandpromenade von Glücksburg entschädigte dann für alle Strapazen auf den insgesamt 225 Kilometern, die Wagner nach 9:56:46 Stunden hinter sich gebracht hatte. Seine bis dahin sechste Langdistanz beendete er somit als Zehnter seiner Altersklasse M35 und als 33. Gesamtplatzierter bei über 550 Startern.
Portmann, der seine allererste Langdistanz nach 12:41:16 Stunden beendete, hatte auf dem Rad viel Kraft gelassen (6:09:21 Stunden) und beendete den Marathon nach 5:09:29 Stunden. Überglücklich lief er zusammen mit seinen zwei Kinder über den Zielstrich und darf sich von nun an auch als „Ironman“ bezeichnen.
Gräwe, der ein alter Hase in Langdistanzläufen ist, (er hat bislang über 100 Marathon- und Ultraläufe absolviert) benötigte für die 180 Radkilometer 6:29:34 Stunden und lief nach 4:54:50 Stunden mit einer Gesamtzeit von 12:54:12 Stunden als Neunter seiner Altersklasse (M55) ins Ziel.
Gesamtsieger des Ostseeman 2010 war der 24-Jährige Rostocker Christian Nitschke, der mit einer Zeit von 8:27:10 Stunden einen neuen Streckenrekord aufstellte.