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26.05.2012
Mirco Hammerl von der Triathlonabteilung des TuS 59 Hamm hat am vergangenen Wochenende an der international besetzten Mitteldistanz im österreichischen St. Pölten teilgenommen. Die Mitteldistanz in St. Pölten über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen zählt zur internationalen Ironmanserie und befähigt zu dem Erhalt eines der begehrten Startplätze für die ½ Ironman Weltmeisterschaft in Las Vegas. Mirco machte ein gutes Rennen und erreichte nach einem harten Kampf über eine anspruchsvolle Strecke mit Landgängen im Schwimmen, über 900 Höhenmeter auf der Radstrecke und dem anschließenden Halbmarathon einen guten siebten Platz in der Ak 30. Bis zum Schluss lieferte sich Mirco mit seinen Mitkonkurenten einen spannenden Kampf, doch nach einem beherzten Rennen schaffte Mirco die Qualifikation für die Weltmeisterschaften.
Die Weltmeisterschaft in Las Vegas wird nun am 09.September2012 ausgetragen, so dass noch genug Zeit zur Vorbereitung bleibt und ein gutes Ergebnis zu erwarten ist. Jedoch soll diese WM nur als Zwischenstation angesehen werden, um im nächsten Jahr dann den „Olymp“ des Triathlons zu besteigen und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft des Ironman auf Haway zu schaffen.
22.05.2012
Für Hermann Aschwer, den Vorsitzenden des Tri-As Hamm, ist der Ironman Austria 70.3 in St. Pölten inzwischen schon ein Heimspiel. Fast jedes Jahr geht er in Niederösterreich über die halbe Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen) an den Start und begeistert regelmäßig auch seine Vereinskameraden für die Teilnahme an einem seiner Lieblingswettbewerbe. Am vergangenen Wochenende reisten Michael Voss und Frank Keil mit ihm zum hochkarätig besetzten Wettkampf nach St. Pölten. Pünktlich um 7.00 Uhr fiel am Sonntag am Viehofner See der Startschuss zur Auftaktdisziplin. Michael Voss legte die 1,9 km lange Schwimmstrecke, die sich auf zwei Seen erstreckt und von einem kurzen Landgang unterbrochen wird, als schnellster Tri-Asler zurück. Nur wenige Sekunden nach ihm stieg Hermann Aschwer aus dem Wasser und wechselte fast gleichzeitig mit ihm auf`s Rad. Der 90 km lange Radkurs bot dann direkt zu Beginn ein besonderes Highlight, da er zunächst auf einem Abschnitt von 18 km über eine – für den Wettkampf gesperrte – Autobahn führte. Der weitere Streckenverlauf hielt aber auch knackige Anstiege bereit, sodass die Athleten beim Wechsel auf die Laufstrecke rund 900 Höhenmeter in den Beinen hatten. Michael Voss ging nach einer starken Leistung auf dem Rad (2:50:54 Stunden) als Erster des Hammer Trios auf die beiden Laufrunden entlang des Flusses Traisen. Beim abschließenden Halbmarathon ließ er Hermann Aschwer vorbeiziehen, der die 21,1 km in flotten 1:49:24 Stunden zurücklegte und mit einer Gesamtzeit von 5:36:57 Stunden souverän mit großem Vorsprung die Altersklasse M 65 gewann. Das damit verbundene Startrecht für die Anfang September in Las Vegas stattfindende Weltmeisterschaft über die halbe Ironman-Distanz überließ Aschwer, der in seiner langen Triathlonkarriere bereits mehrfach an Triathlonweltmeisterschaften teilgenommen hat, allerdings dem Zweitplatzierten seiner Altersklasse. Michael Voss überquerte schließlich nach 5:46:41 Stunden die Ziellinie und blieb damit deutlich unter der angepeilten 6-Stunden-Marke. Für Frank Keil, der erstmals an einem Wettkampf über die halbe Ironman-Distanz teilnahm und im Vorfeld mit einer durchwachsenen Vorbereitung zu kämpfen hatte, war die Zeit nebensächlich. Als glücklicher Finisher ließ er sich im Ziel von seinen Vereinskollegen in Empfang nehmen.
17.05.2012
Zahlreiche Athleten des TriTeams des HSC 08 Hamm nutzten am vergangenen Sonntag die dritte Austragung des Steinfurter Triathlons zum Saisoneinstand und zur ersten Standortbestimmung.
Herausragend präsentierte sich dabei Alexandra Dierkes auf der klassischen Kurzdistanz mit 1000m schwimmen, 40 km Einzelzeitradfahren und 10km Lauf. Bei der Auftaktdisziplin im Steinfurter Freibad konnte sie ihre bekannte Stärke ausspielen und kletterte bereits nach 16:23 Minuten als vierte Frau aus dem gut beheizten Becken. Der anschließende Wechsel auf das Rad offenbarte dann jedoch Optimierungspotenzial: Dierkes hatte Probleme mit ihren Radschuhen und verlor so wertvolle Sekunden auf die führenden Damen. „Auf der einen Seite dient natürlich solch ein Auftaktwettkampf dazu, die Abläufe zu testen und Schwächen auf zu decken. Andererseits wurmt einen das schon ein wenig, wenn es an scheinbar banalen Dingen hakt.“ fasste ihr Ehemann Daniel Dierkes die Situation mit der ungewohnt schlechten Wechselzeit zusammen.
Die Radstrecke mit zwei relativ starken Anstiegen bis zu 7% galt es insgesamt dreimal zu durchfahren. Hier konnte Alexandra Dierkes schnell ihren Rhythmus finden und bereits auf der ersten Runde den dritten Platz im Gesamtfeld übernehmen. Die Bedingungen auf der Radstrecke waren insgesamt mit mäßigem Wind und etwas zu kühlen Temperaturen gut. Bei einer Zeit von 01:08:15 für die 39,3 km ergibt sich somit ein starker Schnitt von 34,6 km/h. Lediglich die für Münster startende und mit Profilizenz ausgestattete Linda Schücker und Lokalmatadorin Petra Stöppler aus Steinfurt waren schneller. „Ich konnte auf dem Rad gut Druck machen und den Rückstand zur Zweitplatzierten verkürzen.“, schätzte Dierkes die Situation für den abschließenden 10km-Lauf aussichtsreich ein.
Der zweite Wechsel vom Rad in die Laufschuhe gestaltete sich nun gewohnt souverän. Die HSC-Athletin griff gleich auf der ersten von zwei Laufrunden an und versuchte, den Abstand zur Zweitplatzierten zu verkürzen und in die psychologisch wichtige Sichtweite zu kommen. Dabei zeigte sich jedoch rasch das Kräfteverhältnis: Sowohl Linda Schücker an Position eins und die folgende Stöppler auf dem zweiten Gesamtrang ließen keinen Zweifel daran, dass ihnen diese Platzierung noch durch die Hammenserin zu nehmen ist. Zu unwiderstehlich nahmen sie die durch einen Park führende sehr reizvolle Strecke unter ihre Laufschuhe und konnten den Abstand zu Dierkes ausbauen. Mit einer Laufzeit von 40:48 Minuten für die mit 9,5 km etwas zu kurze Laufstrecke sicherte sich Alexandra Dierkes den dritten Gesamtrang und freute sich über einen überaus gelungenen Saisoneinstand. Ihre bemerkenswerte Gesamtzeit von 02:05:27 bedeutet gleichzeitig persönliche Bestzeit.
Ihr Fazit: „Die Radform ist schon ganz gut. Mein Lauftraining muss ich wohl noch ein bisschen forcieren. Und dann kann Roth kommen!“. Am 08. Juli findet in Roth die Langdistanz im Triathlon über 3,8km/180km,/42km statt, an der zahlreiche Triathleten des HSC 08 Hamm teilnehmen werden.
Die weiteren Ergebnisse der HSC-Starter:
Silke John 2:14:55 (18:04, 1:13:07, 43:43)
Inka Knäpper 2:37:40 (22:43, 1:20:23, 54:34)
Torsten Lehmköster 1:58:58 (17:37, 1:04:22, 36:58)
Daniel Dierkes 2:00:45 (18:58, 1:05:19, 36:28)
Christoph Vollmer 2:10:26 (20:11, 1:10:31, 39:43)
Karsten Sperlich 2:21:23 (23:04, 1:12:04, 46:14)
Stefan Kröner 2:30:51 (20:56, 1:22:14, 47:41)
Volksdistanz (500-20-5):
Klaus Jahn 1:29:11 (11:25, 0:52:01, 25:43), 1. Platz AK
15.05.2012
Mit dem Steinfurt-Triathlon in die Saison zu starten, hat beim Tri-As Hamm seit der ersten Auflage der Veranstaltung im Jahr 2010 Tradition. Auch in diesem Jahr machte sich wieder eine Gruppe von elf Athleten auf den Weg zum ersten Formtest über die Olympische Distanz (1000 m Schwimmen, 39 km Radfahren, 10 km Laufen) oder die Volksdistanz (500 m Schwimmen, 26 km Radfahren, 5 km Laufen).
Schnellster Tri-As-ler über die Olympische Distanz war Jörg Wagner, der im Elitefeld an den Start ging und mit einer Zielzeit von 1:58:46,80 Stunden den dritten Rang der Altersklasse M35 belegte. Bernhard Langerbein konnte seine Vorjahreszeit über die gleiche Distanz um mehr als drei Minuten verbessern und erreichte nach 2:06:28,75 Stunden als Fünfter der Altersklasse M45 das Ziel. Grund zur Freude hatte auch Heiko Bastigkeit, der in Steinfurt seinen ersten Triathlon bestritt. Nach seiner schwächsten Disziplin, dem Schwimmen, konnte er auf dem Rad viele Plätze gut machen und mit einer starken Laufzeit überzeugen. Auch der Vereinsvorsitzende Hermann Aschwer hatte sich bei dem vormittags noch kühlen aber sonnigen Wetter auf den Weg nach Steinfurt gemacht. Er konnte seine Schwimm-, Rad- und Laufzeit vom letzten Jahr bestätigen, hielt sich aber auf Grund eines vollständigen Trikotwechsels recht lange in der Wechselzone auf. Mit einer Zeit von 2:24:11,35 Stunden belegte er den ersten Platz seiner Altersklasse und war eine Woche vor seinem Start über die Mitteldistanz in St. Pölten mit seinem Saisonauftakt sehr zufrieden. Markus Kleine, Christoph Meyer, Bert Balder und Neuzugang Andreas Nacke rundeten das positive Bild der Männer auf der Olympischen Distanz ab. Nicole Langerbein trat als einzige Starterin des Tri-As Hamm in der Frauenkonkurrenz an. Sie freute sich über ihr erfolgreiches Finish über die Olympische Distanz, auf der sie sich um drei Minuten verbessern konnte.
Über die Volksdistanz gingen in Steinfurt Norbert Hostermann und André Roth an den Start. Hostermann, der den Wettkampf als Tempotraining für die im Juli anstehende Langdistanz nutzte, legte die für ihn ungewohnte Sprintstrecke in 1:21:24,60 Stunden zurück, was den Sechsten Rang seiner Altersklasse bedeutete. André Roth bestritt alle drei Disziplinen gleichmäßig gut und erreichte zufrieden den sechsten Platz der Altersklasse M25.
Die Ergebnisse im Überblick:
Olympische Distanz
Jörg Wagner 1:58:46,80 ( 3. Platz AK M 35)
Bernhard Langerbein 2:06:28,75 ( 5. Platz AK M 45)
Heiko Bastigkeit 2:13:16,30 (12. Platz AK M 45)
Markus Kleine 2:23:28,50 (35. Platz AK M 45)
Hermann Aschwer 2:24:11,35 ( 1. Platz AK M 65)
Andreas Nacke 2:26:02,50 (36. Platz AK M 45)
Christoph Meyer 2:33:46,05 (42. Platz AK M 45)
Bert Balder 2:38:35,50 (16. Platz AK M 50)
Nicole Langerbein 3:04:21,55 ( 5. Platz AK W 40)
Volksdistanz
Norbert Hostermann 1:21:24,60 ( 6. Platz AK M 45)
André Roth 1:29:37,75 ( 6. Platz AK M 25)
14.05.2012
Zum Auftakt der NRW-Liga stand für die Damenmannschaft des Tri-As Hamm in Gladbeck erstmals ein Mannschaftssprint auf dem Programm. Bei dem Teamwettkampf sind die Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen in dieser Reihenfolge nacheinander geschlossen von der Mannschaft zu absolvieren, wobei die Starter gleichzeitig in der Wechselzone eintreffen und diese auch gemeinsam wieder verlassen müssen. Diese besondere Form des Mannschaftswettkampfs stellte die Aufsteigerinnen aus Hamm vor besondere Herausforderungen. Da das Reglement – anders als sonst bei Triathlonwettbewerben – beim Teamsprint das Windschattenfahren erlaubt, durften die Damen ihre Triathlon- bzw. Zeitfahrräder mit Auflieger nicht benutzen, sondern mussten auf die für sie ungewohnten Rennräder umsteigen. Darüber hinaus konnte die Mannschaft auf Grund der verletzungsbedingten Absage von Kristina Altmann statt zu viert nur zu dritt an den Start gehen. Entsprechend gering waren die Erwartungen der Aufsteigerinnen an den Einstand in der höchsten nordrhein-westfälischen Triathlonliga.
Der Schwimmstart des Tri-As-Teams verlief zunächst auch alles andere als glücklich, da Daniela Keil, Jutta Weßling und Jutta Weßelmann der auf der gleichen Bahn schwimmenden Mannschaft aus Essen in die Quere kamen und dabei wertvolle Zeit verloren. Viel besser klappte das Mannschaftszeitfahren auf der 22 Kilometer langen, sehr eckigen Radstrecke, auf der die Damen harmonierten und eine überzeugende Leistung boten. Der Nachteil, dass sie sich die Führungsarbeit auf dem Rad nur zu dritt teilen konnten, war jedoch nicht zu kompensieren und machte sich schließlich beim 5-km-Lauf bemerkbar. Nachdem sie die erste Laufrunde noch sehr flott angegangen waren, fehlte ihnen am Ende die nötige Kraft, um sich im Feld der stärksten Mannschaften aus ganz NRW weiter vorzuarbeiten. Mit einer Gesamtzeit von 1:14:46 Stunden belegte das Tri-As Team den 15. Platz in der Tageswertung. „Wir haben wichtige Erfahrungen gesammelt und werden bei den nächsten Wettkämpfen sicher zur alten Stärke zurückfinden“, blickt Mannschaftsführerin Daniela Keil optimistisch Richtung Harsewinkel, wo Anfang Juni der nächste Ligawettkampf stattfindet.