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10.02.2012 SGW Rote Erde/SV Brambauer Christian Bohnenkamp
Wenn es nach den Wasserballern der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer ginge, dann würden diese wohl am liebsten die aktuelle Tabelle einfrieren. Nach fünf Spielen in der zweiten Liga belegt die Mannschaft dank vier Siegen in Folge den zweiten Tabellenplatz, der für die Teilnahme am Auftiegsturnier zur ersten Liga ausreichen würde, weil Spitzenreiter ASC Du isburg II als Bundesliga-Reserveteam nicht aufsteigen darf. Dennoch will das Team von Trainer Sorin Jianu seine Serie weiter ausbauen. Bei den Wasserfreunden Wuppertal soll am Samstag (14 Uhr) der fünfte Erfolg in Serie her. "Die Tordifferenz ist mir egal. Das einzige, was zählt, ist, dass wir zwei weitere Punkte einfahren", stellt Jianu klar. Und der Rumäne hat auch keine Zweifel daran, dass das seiner Mannschaft auch tatsächlich gelingen wird. "Wir sind das bessere Team, und das müssen wir auch von Anfang an zeigen."
Zuletzt war das der SGW trotz am Ende ungefährdeter Siege nicht immer gelungen. Gegen den SV Krefeld 72 II tat sich die Startgemeinschaft am Montag zu Hause zunächst schwer, konnte sich erst ab dem dritten Viertel deutlich absetzen. Ähnlich war Mitte Januar zunächst auch das Hinspiel gegen Wuppertal gelaufen. Länge Zeit hielten die Gäste damals die Partie offen, ehe die SGW ihren Gegner im dritten Viertel zunehmend unter Druck setzte und im Schlussabschnitt, den sie mit 8:0 für sich entschied, sogar regelrecht überrollte. Am Ende siegte Rote Erde/Brambauer mit 15:3. "Es kann auch in diesem Spiel passieren, dass die Wuppertaler das Spiel zunächst offen gestalten können, wenn sie taktisch clever spielen. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir am Ende den längeren Atem haben werden", glaubt Jianu.
Allerdings hat der SGW-Trainer einige Ausfälle zu verkraften. Aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stehen Kristian Berg und Henning Kohle, Nachwuchstalent Justus Theismann lag zuletzt mit Grippe flach und wird wohl ebenfalls nicht spielen können. Stattdessen sollen voraussichtlich die jungen Spieler Darren Grobelny und Thomas Urbanzyk eine Chance auf einen Einsatz bekommen.