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21.01.2012 SGW Rote Erde/SV Brambauer Christian Bohnenkamp
Die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer haben auch ihr drittes Spiel binnen sechs Tagen souverän gemeistert. Mit 20:8 (5:1,4:3,7:2,4:2) setzten sie sich im NRW-Pokal souverän beim SV Schermbeck durch und ließen sich dabei auch nicht von den schwierigen Bedingungen vor Ort und den Ausfällen der Stammspieler Stephan Kerstin und Patrick Siemund schocken.
In der lediglich 25 Meter langen Halle des Oberligisten nahm Rote Erde/Brambauer in einem harten und körperbetonten Spiel von Anfang an das Heft in die Hand und lag nach dem ersten Viertel bereits mit 5:1 in Führung. „Es gab gleich von Beginn an nicht den Hauch eines Zweifel daran, dass wir dieses Spiel gewinnen würden“, sagte Trainer Sorin Jianu, der angesichts der hohen Führung nach dem ersten Abschnitt schon im zweiten Viertel die jungen Spieler im Team einwechselte. Und die meisterten die Aufgabe „mit Bravour“, lobte Jianu. „Das war für sie eine gute Gelegenheit, auch in einem körperlich geprägten Spiel wichtige Erfahrungen zu sammeln.“
Wie erwartet konnte die SGW in dem kleinen Becken nicht von ihrer besseren Kondition und schwimmerischen Überlegenheit profitieren. Stattdessen waren die Spieler gezwungen, sich ihre Torchancen durch Einzelaktionen, Schüsse aus der zweiten Reihe und kurze, schnelle Antritte mit Querpassanspielen zu erarbeiten. „Die Mannschaft hat das sehr gut umgesetzt. Wir sind besser als gedacht mit der Halle in Schermbeck klargekommen“, sagte Jianu, für den die Partie gegen den klassentieferen auch eine gute Trainingsmöglichkeit war, um verschiedene Angriffs- und Verteidigungsvarianten auszuprobieren.
Ihr nächstes Ligaspiel bestreitet die SGW erst am 6. Februar zu Hause gegen den SV Krefeld 72 II. Eine Aufgabe, die die Mannschaft nach den Erfolgen der vergangenen Woche mit breiter Brust angehen kann. „Drei sichere Siege in drei Spielen, das sagt schon alles. Wir haben einen ganz deutlichen Schritt nach vorne gemacht in den letzten Wochen“, freut sich Trainer Jianu über die positive Entwicklung seiner Mannschaft. Grund dafür seien vor allem ein mittlerweile funktionierendes Kombinationsspiel sowie eine deutlich verbesserte Disziplin. „Keiner meckert oder regt sich über den Schiedsrichter auf, sondern konzentriert sich auf seine Aufgaben im Wasser. Das ist ein ganz wichtiger Faktor“, sagt Jianu, der aber auch noch einiges Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft sieht. „Das Überzahlspiel funktioniert noch längst nicht so, wie es sein sollte. Damit werden wir uns in den nächsten Wochen intensiver beschäftigen müssen.“
Rote Erde/Brambauer: Lars Teske, David Kosmalla – Björn Blank (3), Kai Hunke (1), Cedrik Aufdemkamp (1), Björn Kohle (6), Arne Hillebrand (1), Kristian Berg, René Wüller (2), Jan-Ole Hillebrand (4), Henning Kohle, Justus Theismann (1), Roman Reek (1)