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20.01.2012 SGW Rote Erde/SV Brambauer Christian Bohnenkamp
Zwei wichtige Siege hat die SGW SC Rote Erde/SV Brambauer in dieser Woche bereits eingefahren. Diese Serie will die Mannschaft auch im NRW-Pokal fortsetzen. Am Samstag (16.30 Uhr) tritt sie beim Oberligisten SV Schermbeck an. „Ein Pflichtsieg“ für SGW-Trainer Sorin Jianu, der nicht wieder so zittern will wie in der ersten Runde gegen den SV Blau-Weiß Bochum. Erst in der Verlängerung setzte sich Rote Erde/Brambauer damals gegen das klassentiefere Team durch, hatte nach einer klaren 5:0 Führung und bis dahin souveränen Vorstellung komplett den Faden verloren. „Ein peinlicher Auftritt, der sich auf keinen Fall wiederholen darf“, fordert Jianu. „Wir müssen von Anfang an voll da sein, denn sonst kann es dort sehr ungemütlich werden.“
Ungemütlich vor allem deshalb, weil der SV Schermbeck in einem lediglich 25 Meter langen und deutlich schmaleren Becken spielt. „Das ist natürlich ein klarer Heimvorteil für die, weil wir unter diesen Bedingungen nicht von unserer Schnelligkeit profitieren können“, fürchtet Jianu. Stattdessen komme es wesentlich mehr auf ein gutes Zweikampfverhalten im Duell Mann gegen Mann sowie eine gute Schusstechnik an. „Ich rechne damit, dass es deutlich mehr Schüsse aufs Tor geben wird, die Chancenauswertung wird also eine bedeutende Rolle spielen“, so der SGW-Trainer. Auch auf Torwart Lars Teske werde also eine ganze Menge Arbeit zukommen.
Trotz der widrigen Bedingungen in Schermbeck zählt für die SGW nur ein Sieg. „Wir wollen im Pokal so weit wie möglich kommen. Das ist ein Wettbewerb, den wir absolut ernst nehmen“, sagt Jianu, der hofft, dass sein Team die Belastungen der vergangenen Tage nicht zu sehr spüren wird. „Drei Spiele in sechs Tagen, natürlich macht sich das bemerkbar. Aber wir sind fit genug, um trotzdem mit Vollgas ins Spiel zu gehen und dort auch als klarer Sieger das Becken zu verlassen. Auch die beiden Siege in der Liga sollten uns genug Selbstbewusstsein geben, dass wir nicht wieder wie gegen Bochum anfangen zu wackeln.“