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19.01.2012 SGW Rote Erde/SV Brambauer Christian Bohnenkamp
Dank einer abermals starken und disziplinierten Leistung haben die Wasserballer der SGW SC Rote Erde/SV Brambauer den zweiten Sieg binnen drei Tagen in der Zweiten Liga eingefahren. Sie setzten sich zu Hause mit 15:3 (2:0,2:3,3:0,8:0) gegen die Wasserfreunde Wuppertal durch und festigten damit den zweiten Tabellenrang hinter dem ASC Duisburg II.
Was am Ende ein deutlicher Sieg wurde, gestaltete sich zunächst allerdings deutlich knapper. Zwar gingen die Hausherren im ersten Viertel mit 2:0 in Führung. Der Widerstand der Wuppertaler war damit jedoch noch nicht gebrochen. Im Gegenteil: Sie kämpften sich bis zur Halbzeit wieder bis auf 3:4 an die SGW heran. „Man hat gemerkt, dass uns das Spiel gegen Rheinhausen noch in den Knochen steckte. Ich habe schon befürchtet, dass es kein leichtes Spiel wird“, sagte SGW-Coach Sorin Jianu. Außerdem habe seine Mannschaft zunächst große Probleme mit der Zonenverteidigung der Gäste gehabt. „Da haben uns am Anfang etwas die Ideen gefehlt. Wuppertal hat sehr clever verteidigt.“
Nach dem Seitenwechsel nahm Rote Erde/Brambauer das Heft jedoch eindeutig in die Hand. Die Defensive leistete sich keine Fehler und ließ bis zum Spielende keinen einzigen Gegentreffer mehr zu. „Das haben wir ganz intelligent und diszipliniert gemacht. Die Abläufe funktionieren“, freute sich Jianu. Dass am Ende noch so ein deutlicher Sieg heraussprang, lag an der besseren Kondition der Gäste sowie am Turbo, den vor allem die jungen Spieler im Team zündeten. Im letzten Spielabschnitt ließ Jianu teilweise nur Björn Kohle als erfahrenen Spieler im Wasser – mit der Aufgabe das Spiel zu lenken und die jungen Talente zu dirigieren. „Das hat er perfekt umgesetzt und auch noch selbst vier Tore erzielt, während die jungen Spieler einen Konter nach dem anderen geschwommen sind. Das hat toll geklappt“, lobte Jianu.
Rote Erde/Brambauer: Lars Teske – Björn Blank, Stephan Kersting (2), Björn Kohle (4), Arne Hillebrand (1), Kristian Berg (1), René Wüller (1), Jan-Ole Hillebrand (1), Patrick Siemund (3), Justus Theismann, Cedrik Aufdemkamp (1), Roman Reek (1), Kai Hunke (1)